Bist du heimlich auf BDSM stehst?

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By: Denis Priesnov
Updated: 3 months ago
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Heutzutage kennt kaum ein Paar BDSM nicht. Mit all den Informationen im Internet, in Büchern und Filmen ist diese Art von sexueller Vorliebe weit verbreitet. Außerdem ermutigt die moderne Gesellschaft Menschen dazu, ihre Wünsche in einer sicheren und kontrollierten Umgebung zu erkunden.

Und was kann sicherer sein als das eigene Schlafzimmer mit einem langjährigen Partner? Dies ist der Ort, an dem ihr beide (manchmal sogar mehr als zwei Personen) eure Geheimnisse und sexuellen Vorlieben teilen könnt. Wir ermutigen Menschen, neue Dinge auszuprobieren und mit ihren Liebsten zu experimentieren, wenn es ums Geben und Empfangen von Lust geht.

Für diejenigen, die „BDSM"-Szenen im Film gesehen haben, aber nicht sicher sind, was die Praxis wirklich beinhaltet, hier ist ein kleiner Leitfaden zu den vier Hauptaspekten, die euch sicher und befriedigt halten.
Insgesamt steht BDSM für – Bondage, Dominanz, Sadismus und Masochismus. Schauen wir uns genauer an, was jeder dieser Begriffe bedeutet.

Bondage und Disziplin

Dieser Aspekt von BDSM-Sex umfasst alle Arten von körperlichen Einschränkungen eines oder beider Partner. Bondage kann auf verschiedene Weise ausgedrückt werden, von einfachen Handschellen bis hin zu fortgeschritteneren und komplexeren Shibari-Techniken.

Disziplin dreht sich darum, die gesetzten Einschränkungen zu befolgen, um den Partner zu erfreuen.

Disziplin beinhaltet sowohl Bestrafung für das Nichteinhalten der Regeln als auch eine Form der Ermutigung (z. B. Lob), wenn die Regeln perfekt befolgt werden. Beides kann körperliche und verbale Bestrafung sowie Lob umfassen.

Dominanz und Unterwerfung

Für viele Menschen, die BDSM nur durch Medien oder Mainstreamkino kennen, mag das gesamte BDSM-Konzept auf Dominanz und Unterwerfung reduziert wirken. Dies ist ein einfach zu verstehender Aspekt, doch birgt er so viele innere Facetten und Besonderheiten, dass es oft schwierig ist, ihn umzusetzen, wenn man nicht viel darüber weiß, wie man die Erfahrung für alle Beteiligten wünschenswert und angenehm gestaltet.

Schließlich ist eine der wichtigsten Regeln des BDSM die Einwilligung. In diesem Szenario ist kein Raum für implizite Einwilligung. Sie muss vollständig und klar ausgedrückt werden. Sicherheit ist der Schlüssel zu angenehmer BDSM-Intimität.
Daher einigen sich Paare in der Regel auf ein Safeword, das verwendet wird, wenn die Empfindungen zu intensiv werden.

Sadismus und Masochismus

Dies sind komplexere Aspekte des BDSM, die noch nicht ausreichend erforscht sind. Die zahlreichen von Psychiatern durchgeführten Studien betrachten Sadomasochismus jedoch nicht als klinische Paraphilie, es sei denn, die Praxis führt zu Belastung oder Beeinträchtigung.

Obwohl sich die einzelnen Begriffe auf Menschen beziehen, die entweder das Zufügen oder das Empfangen von Schmerz bevorzugen, können viele Menschen zwischen beidem wechseln und beides genießen.

Wenn du neu bei BDSM bist, gibt es viel zu recherchieren. Die wichtigste Regel, die du dir merken solltest, ist, dass Kommunikation das A und O ist. Über deine Grenzen und Wünsche zu sprechen, ist der erste und wesentliche Schritt, um BDSM auf sichere Weise zu praktizieren, die für alle Beteiligten angenehm ist.

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Denis  Priesnov

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